Das visuelle Konzept soll Charakter und Persönlichkeit des Magazins zum Ausdruck bringen. Ergebnis ist ein abwechslungsreiches, und dabei klares Layout. Nicht Effekthascherei, keine künstliche Lautstärke, nichts Aufgebauschtes, kein Aktionismus, keine überflüssigen Elemente. Die Gestaltungsmittel und der Aufbau halten sich zugunsten der Lesbarkeit, der Persönlichkeit des Magazins und der Bildwirkung zurück.
Die individuelle Headlineschrift, die eigenständige und sparsame Farbgebung, der Artikelaufbau und der Einsatz des Weißraums sind klar definiert – für den Gestalter, für den Redakteur, und für den Leser. Das verhindert Beliebigkeit und Gesichtslosigkeit. Es bietet dem Grafiker ein Handwerkszeug, wie er Inhalte attraktiv und spannend umsetzen kann, und es bietet dem Leser eine Führung, wie Magazin und Artikel aufgebaut sind. Er findet sich schnell zurecht, Schwerpunkte, Meinungen und Besonderheiten sind leicht erkennbar. Das Layout ist leicht zu erfassen und vom Leser schnell gelernt, ohne dass es sich aufdrängt oder aufspielt.
Der Abwechslungsreichtum geht nicht auf Kosten von Wiedererkennbarkeit oder Persönlichkeit von “zeozwei”, dessen Stimme ohne visuelle Floskeln klar hörbar bleibt. Damit ist auch die hohe Wiedererkennbar des Magazins gewährleistet. Es erhält ein Gesicht, einen Stil, den man auf jeder Seite wieder erkennt, ohne dass sich das Layout in den Vordergrund spielt.
Ein zeitgemäßes, frisches Design für ein zeitgemäßes, erfrischendes Magazin.

