die Jahrhundertherausforderung Klimawandel hat die Umweltproblematik zurückgebracht auf die vorderen Plätze der politischen Tagesordnung. Mit den erwarteten und bereits eingetretenen Folgen wächst überall auf der Welt die Sorge um die Zukunft der Menschheit und die der belebten Natur. Gleichzeitig beobachten wir den rasanten Aufstieg einer neuen, ökologisch orientierten Wirtschaft. Die tagesaktuelle Berichterstattung aus diesem Themenkreis hat enorm zugenommen. Doch wir stellen gleichzeitig fest, dass seit Jahrzehnten kein politisches Umweltmagazin mehr bundesweit auf den Weg gebracht worden ist.
Deshalb hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. die Initiative ergriffen, als mit Manfred Kriener und Marcus Franken, zwei der profiliertesten Umweltjournalisten in Deutschland, die Idee an uns herantrugen, diese erstaunliche Lücke in der Medienlandschaft zu schließen. Nun liegt das erste Heft vor. Das neue Magazin ist unsere Antwort auf den offenkundigen Bedarf an politisch wacher, optisch attraktiver und unterhaltsamer journalistischer Analyse.
zeo2 – Magazin für Umwelt, Politik und Neue Wirtschaft: Unser Blatt führt augenzwinkernd das leicht abgewandelte Kürzel des Klimakillers Kohlendioxid im Namen. Und damit den Dreh- und Angelpunkt aller Zukunftspolitik. Wir machen zeo2 für alle, die mit uns überzeugt sind, dass es jetzt spannend wird. Zum Beispiel bei der Welt-Naturschutzkonferenz zum Schutz der Artenvielfalt, die im Mai in Bonn tagt und deren Themen im Mittelpunkt der ersten Ausgabe stehen. Ein aufregendes Experiment ist zeo2 auch deshalb, weil kein Verlag es auf den Weg gebracht hat. Sondern die Deutsche Umwelthilfe (DUH), eine aufstrebende Umwelt- und Verbraucherorganisation. Wir tun es mit dem erklärten Willen, die zeo2-Redaktion nach Kräften mit Ideen, Hintergrundwissen und logistischer Hilfe zu unterstützen – und sie ansonsten in schönster Unabhängigkeit gewähren zu lassen.
zeo2 gäbe es nicht, ohne die Unterstützung des Düsseldorfer Grafikers Thomas Bock, der die abgeklärte Modernität des ZEO2-Layouts verantwortet und die professionelle Umsetzung dieses Konzepts durch die Berliner Agentur Camici & Tappe. Schließlich hätte dieses Experiment nicht gestartet werden können ohne die freudig-engagierte Unterstützung zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb und außerhalb der DUH.
Weil der Start unseres neuen Umweltmagazins – naturgemäß – unter restriktiven finanziellen Rahmenbedingungen beginnt, setzen wir auf Abonnenten-Werbung durch die moderne Form der Mund-zu-Mund-Propaganda. Die funktioniert heutzutage über das Internet. Deshalb werden wir Ihnen auf den Seiten dieses Portals Appetithäppchen reichen, die hoffentlich Hunger auf mehr machen. Schauen sie rein. Abonnieren Sie ZEO2, vier Hefte im Jahr für erschwingliche 12 Euro. Und vor allem: Sagen Sie weiter, dass es zeo2 gibt.
Es grüßt Sie in gespannter Erwartung von Lob, Kritik und Ideen
Ihr
Dr. Gerd Rosenkranz
Leiter Politik und Presse der Deutschen Umwelthilfe
