www.zeozwei.de - Magazin für Umwelt, Politik und Neue Wirtschaft 30. July 2010

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2009

Nachhaltigkeit ist nur dann gut fürs Geschäft, wenn Worten auch Taten folgen. Einige Unternehmen haben sich auf den Weg zu einem nachhaltigeren Geschäft gemacht und stellen fest, dass das ein Weg voller Hürden ist.

Erneuerbare in neuer Dimension

Desertec und Offshore-Wind, immer neue Weltrekorde bei Solarprojekten: Die erneuerbaren Energien legen den Charm der kleinen, dezentralen Branche ab und zeigen Muskeln. Ist das der lang erwartete Durchbruch der Branche. Oder ihr historischer Sündenfall?

Hermann Scheer (SPD) contra Hans Josef Fell (Grüne)

Zwei Vordenker der Erneuerbaren Energien im Rededuell: Ist Desertec, der Solarstrom aus der Wüste, der Aufbruch in ein neues Zeitalter der ökologischen Stromerzeugung? Oder nur der vergebliche Versuch der Stromindustrie, ihre monopolartige Vormacht in die Zukunft zu retten?

Koexistenz mit dem schwarzen Jäger Kormoran

Scharfe Geschosse richten gegen hungrige Kormorane wenig aus – darüber sind sich Teichwirte und Vogelfreunde inzwischen einig. Gemeinsam fordern sie neue Konzepte zum Zusammenleben von Fisch, Vogel und Angler.

Car2go im zeozwei-Test: Mobilität statt Limousinen in Ulm

200 Smart in Ulm verteilt, kräftig die Werbetrommel gerührt – und schon lief das Pilotprojekt Car2go des Autokonzerns Daimler. Nach sechs Monaten klebt auf jedem neunten Ulmer Führerschein der blau-weiße Computerchip, der jeden Smart entriegelt.

Nein, hier geht es nicht um die langweilige Bundestagswahl. Ist ja sowieso vorbei. Es geht um die Wahl des total korrekten Stromanbieters und ich sage nicht zu viel wenn ich meine: Dieser Grünen-Papa übertreibt deutlich, wenn er sein Kind schon dermassen für seine grüne Sache einspannt: Das ist ja wie bei Madonnas Kindern Lourdes, David [...]

Dämmstoff im Kühlkreislauf

Lecks im Kühlkreislauf von Atomkraftwerken müssen sicher beherrscht werden. Doch die Zweifel wachsen. Seit 17 Jahren kämpfen Reaktortechniker vergeblich gegen die Folgen vagabundierender Fasern aus dem Dichtungs- und Dämmmaterial der Rohrleitungen. Auch in Deutschland. Die Stoffreste lassen Pumpen kollabieren oder bedrohen direkt die Kühlwasserzufuhr in den Kern des Reaktors. Alle bisherigen Versuche, das Risiko mit der Potenz zum Supergau zu entschärfen, endeten in der Sackgasse. Die Öffentlichkeit erfährt von all dem nichts. Vor der Bundestagswahl schieben Reaktorbetreiber, Aufsichtsbehörden und Sicherheitsexperten die Verantwortung in einem makabren »Schwarzer-Peter-Spiel« hin und her.

Halbzeit bei erstem Windpark

Wir gehen offshore« flimmert es über die Internetseite des ersten deutschen Windenergie-Projektes »Alpha Ventus« in der Nordsee. Und tatsächlich: Was lange eine rein virtuelle Veranstaltung war, bekommt Konturen: 45 Kilometer nordwestlich von Borkum stehen die ersten sechs Eisen-Dreibeine – 45 Meter hoch, 700 Tonnen schwer – im Wasser und noch in diesem Jahr sollen sechs [...]